Im Frühjahr 2009 will das Bundesumweltministerium (BMU)„Vorschläge“ präsentieren, mit welcher Methode CO2-Emissionen von Produkten künftig ermittelt werden sollen. Das Forschungsprojekt geht auch der Frage nach, wie der Verbraucher über die CO2 Relevanz informiert werden kann, ohne ihn komplett zu verwirren.
Rund 250 Teilnehmer waren zur Auftaktveranstaltung im April 2008 nach Berlin gekommen. Überwiegend Unternehmensvertreter, die überwiegend skeptisch den Ausführungen der Referenten folgten. Vorbehalte gab es vor allem beim Thema Kennzeichung.
Keine neue Verordnung geplant
Dr. Jaeckel vom BMU bemühte sich denn auch, deutlich zu machen, dass es nicht um die Vorbereitung einer neuen Verordnung gehe, sondern um einen Dialog mit dem Ziel, zumindest auf nationaler Ebene zu einheitlichen „Kommunikationsformen“ zu kommen. In einem Papier des BMU und des Öko-Instituts vom Juni 2008, das die Ergebnisse der Tagung zusammenfasst, wird darauf hingewiesen, dass es „mehrere Möglichkeiten“ der Kommunikation gebe. Ein Carbon Label „könne“ dafür in Frage kommen, sei aber „sicher nicht bei jeder Produktgruppe geeignet.“ Zur Methodendiskussion heißt es: „Grundlage aller produktbezogenen Ökobilanzen und des Carbon Footprints ist nach wie vor die Ökobilanz (ISO 14040 ff.).
Weitere Infos zum Stand der Diskussion:
Carbon Footprint - Fußabdrücke für ein besseres Klima?
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