Januar 2010 - Mit abenteuerlichen Berechnungen behauptet die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass in Deutschland nur noch 35% der eingesammelten Getränkekartons recycelt werden. Dies legt den Verdacht nahe, dass die DUH nicht der Umwelt helfen will, sondern sich in erster Linie vor den Karren wirtschaftlicher Interessen einzelner Unternehmen spannen lässt.
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Januar 2010 - Die Menge an Verpackungen, die in den gelben Wertstoffbehältern landen, hat sich in den letzten Jahren wenig verändert. Dagegen geht die Verpackungsmenge, für die ein Entsorgungsbeitrag bezahlt wird, immer weiter zurück. DSD spricht von Manipulation. Der NABU von einem Skandal mit fatalen Folgen für die Umwelt.
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Dezember 2009 - Der Papiermacher nennt Reststoffe, die beim Altpapierrecycling anfallen „Rejekte“. Bei Getränkekartons sind es die Kunststoff-Aluminiumfolien mit denen die Kartons beschichtet sind. In Merseburg entsteht eine Recyclinganlage, die daraus hochwertige Sekundärrohstoffe zurückgewinnt.
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November 2009 - Mondi Packaging und Corenso United mussten ihre Verwertungsanlagen für Getränkekartons Ende des letzten Jahres stilllegen. Eine Folge des drastischen Rückgangs der Industrieproduktion und fallender Sekundärrohstoffpreise. Inzwischen hat sich die Lage entspannt. Mondi hat den Betrieb im Werk Raubling wieder aufgenommen. Das Recycling läuft auf vollen Touren.
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Der Getränkekarton belastet die Atmosphäre mit deutlich weniger CO2 als viele andere Verpackungen.

Im Vergleich zu Einwegflaschen aus dem Kunststoff PET verursachen Getränkekartons rund dreimal weniger CO2.

Seit dem Start des Dualen Systems wurden rund 2 Million Tonnen Getränkekartons wieder verwertet.

Getränkekartons sind pfandfrei. Der Grund: Sie werden als „ökologisch vorteilhafte“ Verpackungen eingestuft.

Auch die hauchdünne Aluminiumfolie des Getränkekartons wird verwertet.