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10 Jahre Dosenpfand: Vieles erreicht - nur nicht das Ziel

Januar 2013 - Als am 2. Januar 2003 die ersten Kunden ihre Flaschen und Dosen in die Supermärkte brachten, gab es das Pfand nur gegen Vorlage von Quittungen. Es sollte noch Jahre dauern, bis das Pfandsystem seine Kinderkrankheiten überwunden hatte. Die politische Debatte wurde mit aller Härte geführt. Bundestag und Bundesrat bremsten sich mehrfach gegenseitig aus und letztendlich landete das Dosenpfand vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof. Hat sich der Aufwand gelohnt?
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Wertstoffgesetz: Noch viel Diskussionsbedarf

November 2012 - Einen Gesetzesentwurf gibt es noch nicht. Während Bundesumweltminister Peter Altmaier viele Gespräche führt und nach Kompromissen sucht, läuft sich der Bundestag schon mal warm und diskutiert einen Antrag der Grünen über deren Vorstellungen zur Wertstofferfassung und zur Abfallvermeidung.
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Recyclingquoten sollen anspruchsvoller werden

Juni 2012 - Das Bundesumweltministerium (BMU) geht gut vorbereitet in die nächste Runde der Diskussion über die Einführung der Wertstofftonne: In drei Forschungsvorhaben hat das Umweltbundesamt (UBA) untersuchen lassen, was in die Tonne hinein soll, wie es finanziert werden kann und wer das Ganze organisiert. In der vorerst letzten Studie, die im Mai vor Fachleuten präsentiert wurde, ging es um die Frage, welche Recyclingziele erreicht werden sollen.
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Kreislaufwirtschaftsgesetz verabschiedet

Februar 2012 - Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz tritt im Juni in Kraft. Im Vermittlungsausschuss wurde eine Kompromissformel gefunden, die die Interessen der Kommunen stärker als bislang vorgesehen berücksichtigt. Damit ist der von vielen Kommentatoren postulierte „Kampf um den Müll“ keineswegs beendet.
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Desinformationskampagne der DUH geht weiter / diesmal: irreführende Werbung

Januar 2012 - Am 17. Oktober 2011 hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Tetra Pak GmbH & Co. KG wegen irreführender Werbung verklagt. Anlass war die Formulierung „vollständiges Recycling“ in einer Anzeige des Unternehmens. Die Vorwürfe der DUH sind keineswegs neu. Sie sind Teil einer Kampagne, die 2009 begann und das Ziel hat, das Recycling von Getränkekartons zu diskreditieren.
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Umweltbundesamt prüft Ökobilanzen

Dezember 2011 - Nach den heftigen Kontroversen, die zuletzt durch einige Industrie-Studien ausgelöst wurden, hat das Umweltbundesamt (UBA) eine Prüfung und Aktualisierung der Ökobilanzen für Getränkeverpackungen in Auftrag gegeben. Der FKN begrüßt dies ausdrücklich.
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Bundestag verabschiedet Kreislaufwirtschaftsgesetz

Oktober 2011 - Der Bundestag hat das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz beschlossen. Heftig umstritten war bis zum Schluss, ob private Entsorger künftig leichter in Kommunen Papier, Glas oder andere Wertstoffe einsammeln können. Die neuen Regeln stärken den Kommunen den Rücken. Die Privaten sind enttäuscht.
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Wertstofftonne: Planspiel war ein Erfolg

Juli 2011 - Die Einführung der Wertstofftonne ist heftig umstritten. Im Rahmen eines sogenannten „Planspiels“ - einem moderierten Dialog zwischen den wichtigsten Interessengruppen - ist es gelungen, Sachfragen von politischen und ideologischen Fragen zu trennen. Die Chancen für einen Interessenausgleich sind deutlich gewachsen.
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MövE-Quote im Sinkflug

Juni 2011 - Seit Jahren das gleiche Bild: Das Umweltbundesamt (UBA) verkündet, dass der Marktanteil von Mehrwegflaschen und ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen (MövE) erneut zurückgegangen ist. Umweltverbände fordern Abgaben. Und außer immer neuen Studien passiert wenig, um den Einweg-Plastik-Trend zu stoppen.
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Streit um Kreislaufwirtschaftsgesetz geht weiter

April 2011 - Nach langwierigen Diskussionen hat das Bundeskabinett am 30. März die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes beschlossen. Damit soll die Abfallwirtschaft konsequent auf Abfallvermeidung und Recycling ausgerichtet werden.
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Verpackungsverwertung braucht einen fairen Wettbewerb

Dezember 2010 - Die Lizenzentgelte für die Sammlung von Verpackungen waren noch nie so preisgünstig wie heute. Dem Wettbewerb sei Dank. Das freut vor allem die abpackenden Unternehmen, die für jede Verpackung ihren Entsorgungsbeitrag leisten müssen. Der Wettbewerb hat aber auch eine Kehrseite: Einzelne Marktteilnehmer greifen tief in die Trickkiste, um Kunden zu gewinnen.
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UBA-Studie empfiehlt Pfand auf Milch, Saft und Wein

Juni 2010 - Das Pfand wirkt. Zwar anders als beabsichtigt, aber die Alternativen sind auch nicht besser. Dies ist kurz zusammengefasst das Ergebnis einer Studie des Bifa Umweltinstituts, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt wurde.
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Hohe Recyclingquote im Krisenjahr

April 2010 – Trotz Betriebsstilllegungen, Nachfragerückgang und drastischem Preisverfall lag die stoffliche Verwertungsquote von Getränkekartons im vergangenen Jahr mit ca. 63 Prozent nur geringfügig unter dem Vorjahresergebnis.
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Forsa-Umfrage: Politischer Handlungsbedarf für umweltfreundliche Getränkeverpackungen

April 2010 - Der FKN fordert die Bundesregierung auf, sich eindeutig und schnell für die Förderung klimafreundlicher Getränkeverpackungen einzusetzen und sieht sich durch eine Forsa-Umfrage bestätigt: Drei von vier Deutschen können sich vorstellen, dass Hersteller von umweltbelastenden Getränkeverpackungen eine zusätzliche Abgabe zahlen.
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DUH-Desinformationskampagne zu Getränkekartons geht weiter

Januar 2010 - Mit abenteuerlichen Berechnungen behauptet die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass in Deutschland nur noch 35% der eingesammelten Getränkekartons recycelt werden. Dies legt den Verdacht nahe, dass die DUH nicht der Umwelt helfen will, sondern sich in erster Linie vor den Karren wirtschaftlicher Interessen einzelner Unternehmen spannen lässt.
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Tausende Tonnen Verpackungen verschwinden

Januar 2010 - Die Menge an Verpackungen, die in den gelben Wertstoffbehältern landen, hat sich in den letzten Jahren wenig verändert. Dagegen geht die Verpackungsmenge, für die ein Entsorgungsbeitrag bezahlt wird, immer weiter zurück. DSD spricht von Manipulation. Der NABU von einem Skandal mit fatalen Folgen für die Umwelt.
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Neue Recyclinganlage für Getränkekarton-Rejekte

Dezember 2009 - Der Papiermacher nennt Reststoffe, die beim Altpapierrecycling anfallen „Rejekte“. Bei Getränkekartons sind es die Kunststoff-Aluminiumfolien mit denen die Kartons beschichtet sind. In Merseburg entsteht eine Recyclinganlage, die daraus hochwertige Sekundärrohstoffe zurückgewinnt.
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Recycling-Kapazitäten langfristig gesichert

November 2009 - Mondi Packaging und Corenso United mussten ihre Verwertungsanlagen für Getränkekartons Ende des letzten Jahres stilllegen. Eine Folge des drastischen Rückgangs der Industrieproduktion und fallender Sekundärrohstoffpreise. Inzwischen hat sich die Lage entspannt. Mondi hat den Betrieb im Werk Raubling wieder aufgenommen. Das Recycling läuft auf vollen Touren.
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Keine Gesundheitsgefahr durch Druckfarben

September 2009 - Auf einer Pressekonferenz am 22. September behauptet die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass die Hersteller von Getränkekartons Druckchemikalien einsetzen, für die - so wörtlich - "keine ausreichenden toxikologischen Daten vorliegen und die für den Kontakt mit Lebensmitteln nicht geeignet sind".
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FKN wehrt sich gegen Desinformationskampagne der Deutschen Umwelthilfe

Mai/Juni 2009 - Der Geschäftsfüher der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, behauptete öffentlich, das Recycling von Getränkekartons sei zum Erliegen gekommen. Nachdem der FKN dies scharf zurückgewiesen hat, will die DUH nun "wohlwollend" berechnet haben, dass im laufenden Jahr 35.000 Tonnen Verwertungskapazitäten fehlen.
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Recycling von Getränkekartons auf Vorjahresniveau

Mai 2009 - Im vergangenen Jahr wurden rund 145.000 Tonnen Getränkekartons über die Wertstoffbehälter der Dualen Systeme erfasst und verwertet. Die Recyclingquote lag unverändert bei 65 Prozent. Im laufenden Jahr stehen ausreichende Verwertungskapazitäten zur Verfügung, um die Verträge mit den Dualen Systemen erfüllen zu können.
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Verpackungsverwertung in der Krise

April 2009 - Ob Glas, Papier, Metalle oder Kunstoffe – die Preise an den Sekundär-Rohstoffmärkten sind im Keller. Geringe Nachfrage, Überkapazitäten und volle Läger bestimmen das Bild. Doch damit nicht genug: Auch das Duale Sammel-System wackelt.
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Ohne Untersuchung kein Schutz ökologisch vorteilhafter Getränkeverpackungen

Januar 2009 - Gesetzliche Maßnahmen zum Schutz ökologisch vorteilhafter Getränkeverpackungen sind nach Auffassung des Bundesumweltministeriums (BMU) erst dann sinnvoll, wenn die Ursachen des Rückgangs der Mehrwegquote näher untersucht wurden. Dies wird allerdings noch einige Zeit dauern: Ende September 2009 sollen die Ergebnisse eines Forschungsauftrags vorliegen.
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Bundesumweltministerium sieht positive Effekte des Dosenpfands

Oktober 2008 - Das 2003 eingeführte Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen wie Dosen und Plastikflaschen hat nach Aussage des Bundesumweltministeriums (BMU) zu einem starken Anstieg des Mehrweganteils bei Bier geführt. Das BMU räumt allerdings ein, dass bei Mineralwasser und Erfrischungsgetränken ein deutlicher Rückgang des Mehrweganteils zu verzeichnen ist.
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Länder wollen Pfandregeln überprüfen

August 2008 - Im Jahr 2006 ist der Anteil ökologisch vorteilhafter Getränkeverpackungen auf 59,7% zurückgegangen. Wie aus einem Bericht des Umweltbundesamtes hervorgeht, waren dies 20% weniger als in der Verpackungsverordnung vorgesehen. Die Umweltminister der Länder wollen dies nicht länger hinnehmen und haben die Bundesregierung aufgerufen, die Pfandregeln zu überprüfen.
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Recycling von Getränkekartons schont das Klima

Juni 2008 - Im vergangenen Jahr wurden rund 145.000 Tonnen Getränkekartons über die Wertstoffbehälter der Dualen Systeme erfasst und verwertet. Das waren 5.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Die Recyclingquote lag unverändert bei 65 Prozent, da im gleichen Zeitraum weniger Getränkekartons verkauft wurden.
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Bundestag novelliert Verpackungsverordnung

Februar 2008 - Trittbrettfahrer sollen es in Zukunft schwerer haben: Künftig sollen Hersteller für alle Verpackungen eine Lizenzgebühr an die Dualen Systeme zahlen, die von privaten Endverbrauchern entsorgt werden. Eine entsprechende Novelle der Verpackungsverordnung hat der Bundestag mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet.
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Mehrwegquote unter 30 Prozent

Februar 2008 - Seit 2002 ist die Mehrwegquote bei alkoholfreien Getränken von 51,4 Prozent auf nur noch 29,9 Prozent zurückgegangen. Auch Getränkekartons verlieren Marktanteile. Einweg-Plastikflaschen legen deutlich zu.
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Bio-Kunststoffe: Verwertung in der Sackgasse

November 2007 - Das Interesse an Verpackungen aus Biokunststoffen wächst rapide. Kein Wunder - schon der Begriff lässt vermuten, dass solche Verpackungen von Natur aus umweltfreundlich sind. Ökobilanzen, die das belegen und internationalen Standards genügen, gibt es allerdings nicht. Auch weiß niemand so recht, wie solche Verpackungen in Zukunft gesammelt und verwertet werden sollen. In Kompostieranlagen sind sie unerwünscht und auch die Kunststoffverarbeiter winken dankend ab.
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Pfand bleibt auf der Tagesordnung

November 2007 - Eigentlich sollte es bei der 5. Novelle der Verpackungsverordnung nicht um das Pfand gehen. Doch aufgrund des drastischen Rückgangs der Mehrwegquoten wollten die Abgeordneten bei der Anhörung am 10. Oktober wissen, ob die derzeitigen Regelungen ausreichen. Gegner und Befürworter des Pfandes liefen sich schon einmal für die nächste Runde warm.
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Droht der Untergang des Bäckerhandwerks?

Interview im Back Journal (Oktober-Ausgabe 2007) mit Dr. Helge Wendenburg, Bundesumweltministerium, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz.

November 2007 - Die deutschen Bäcker gehen auf die Barrikaden, weil für die Brötchentüte DSD-Gebühren gezahlt werden sollen. Wie für jedes Unternehmen, das Produkte in Verpackungen vertreibt, ist das allerdings seit 1991 geltendes Recht. Dr. Wendenburg vom Bundesumweltministerium stellt in einem Interview u.a. klar: es geht um 1 hundertstel Cent!
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Keine Sonderregeln für Bio-Plastik

Juli 2007 - Biokunststoffe spielen bei der Herstellung von Verpackungen noch keine Rolle - doch das soll sich ändern. Die Grünen wollen „Weg vom Öl“. Sie fordern eine grundlegende Änderung der Verpackungsverordnung. Auch das Landwirtschaftsministerium will etwas gegen den Klimawandel und für die Landwirte tun: bestehende Sonderregelungen für biologisch abbaubare Kunststoffverpackungen sollen ausgeweitet werden.
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Recycling von Getränkekartons spart 55.000 Tonnen CO2

Juli 2007 - Verwerten oder doch besser verbrennen? Seit die Müllverbrennung sauberer geworden ist und man durchschnittlich etwa die Hälfte der im Abfall gebundenen Energie als Strom oder Wärme zurück gewinnt, wird diese Frage immer wieder diskutiert. Soweit es den Getränkekarton betrifft, hat das Institut für Energie und Umweltforschung (ifeu) eine eindeutige Antwort.
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Dosenpfand: Viel Aufwand, wenig Wirkung

April 2007 - Die Änderungen des Dosenpfandes vor einem Jahr haben nach Einschätzung des Handels «viel Aufwand, hohe Kosten und wenig Wirkung» ausgelöst. Mit dem einheitlichen Rücknahmesystem für Dosen und Einwegflaschen habe die Bundesregierung ihr Ziel verfehlt, den Anteil von Mehrwegverpackungen zu erhöhen, kritisierte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE).
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Mehrwegquote bei Alkoholfreien Getränken bereits unter 35%

März 2007 - Nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist der Mehrweganteil bei Erfrischungsgetränken, Wasser und Fruchtsäften im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. November 2006 auf 34,9 % zurückgegangen. Vor der Einführung des Einwegpfandes betrug die Mehrwegquote für alkoholfreie Getränke noch 51,4 %.
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Neue Ökobilanz des IFEU-Instituts sieht Getränkekarton vor PET-Flasche

Oktober 2006 - Eine neue Ökobilanz des Instituts für Energie und Umweltforschung (IFEU), Heidelberg, hat die ökologischen Vorzüge des Getränkekartons erneut bestätigt: Im direkten Vergleich mit der Einweg-Kunststoff-Flasche aus PET sind „bei allen durchgeführten Systemvergleichen ökologische Vorteile erkennbar“, heißt es in der Studie.
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Die Gelbe Tonne wird nicht grau

August 2006 - Die Schlagzeile in "Bild" ließ ein baldiges Ende der haushaltsnahen Erfassung vermuten: "Gelber Sack soll abgeschafft werden" hieß es da in großen Lettern. Das Dementi kam prompt. Der Geschäftsführer des FKN, Dr. Wilhelm Wallmann, vermutet dahinter mehr als eine typische Sommerlochgeschichte.
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Umweltministerium plant Novelle der Verpackungsverordnung

Juli 2006 - Das Bundesumweltministerium hat Anfang Juli "Eckpunkte für eine Novelle der Verpackungsverordnung" vorgelegt. Erreicht werden soll, dass sich möglichst alle Unternehmen an den Kosten der haushaltsnahen Wertstoffsammlung beteiligen.
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DSD fordert Änderung der Verpackungsverordnung

Mai 2006 - Wachsende Konkurrenz bei der haushaltsnahen Wertstoff-Sammlung und Trittbrettfahrer, die für die Sammlung und Verwertung nichts bezahlen. Das sind die größten Probleme der Dualen Systems Deutschland GmbH (DSD). Um diese Entwicklung zu stoppen, fordert DSD-Chef Stefan Schreiter eine Änderung der Verpackungsverordnung.
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Mit Einweg-Sortiment offene Türen eingerannt

Februar 2006 - Ab dem 1. Mai gelten neue Pfandregeln. Dann muss jeder Händler, der Getränkedosen und Einweg-Flaschen verkauft, alle "materialgleichen" Verpackungen zurücknehmen; d.h.wer Bierdosen im Sortiment führt, muss auch die Coladosen vom Wettbewerber zurücknehmen. Branchenkenner sind sich einig: Trotz Pfand wird sich der Abwärtstrend bei Mehrweg fortsetzen.
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ITX: Getränkekartonhersteller haben Produktion umgestellt

Presseinformation der Tetra Pak GmbH vom 31. Januar 2006

Januar 2006 - Obwohl nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen keine gesundheitlichen Gefahren von der Druckfarbenchemikalie ITX ausgehen, wurde die Produktion bei den betroffenen Herstellern Tetra Pak und Elopak umgestellt. Getränkekartons der Firma SIG Combibloc waren schon immer ITX-frei.
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Glasindustrie bestätigt: Karton schützt Vitamin C am besten

Dezember 2005 - Bei Orangensaft im Getränkekarton geht weniger Vitamin C verloren als in einer Glas- oder Kunststoffflasche. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, über die in der Dezemberausgabe der Kundenzeitschrift "Glasklar" des Aktionsforums Glasverpackung berichtet wird.
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Haushaltsnahe Sammlung unverzichtbar

November 2005 - Für jede vierte Verpackung, die in den Wertstoffbehältern landet, wird keine Entsorgungsgebühr bezahlt. Diesen finanziellen Aderlass wollen die Betroffenen aus Industrie und Handel nicht länger hinnehmen. Selbst DSD, Landbell und Interseroh, die sonst um jeden Kunden kämpfen, rücken näher zusammen.
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"Für den Umweltschutz hat die Pfandpflicht nichts gebracht"

September 2005 - Der nach Einführung der Pfandpflicht kurzfristig angestiegene Mehrweganteil bei alkoholfreien Getränken und Bier ist laut aktuellen Daten der GfK (Nürnberg) im ersten Halbjahr 2005 auf etwa 50 Prozent gesunken, den niedrigsten jemals gemessenen Stand.
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Pfand: Verunsicherung bleibt

Juli 2005 - Rechts- und Planungssicherheit sollten die neuen Pfandregeln für alle Wirtschaftsbeteiligten bringen. Doch die Verunsicherung ist geblieben. Eine der offenen Fragen ist: Wie lange wird die Politik dem Abwärtstrend bei Mehrweg tatenlos zusehen? Schon werden Forderungen laut, das Pfand durch andere Sanktionen zu ersetzen.
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"Novelle Weiß-Blau Marke Trittin"

Frau Homburger, sie fordern eine komplette Überarbeitung der Verpackungsverordnung. Wo sehen Sie die Schwachstellen der jetzigen Regelung?

Juli 2005 - Die FDP würde das Pfand am liebsten abschaffen. Wir sprachen mit Birgit Homburger, umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion über ihre Kritik an der Verpackungsverordnung und die Erfolgsaussichten des FDP-Modells.
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DSD stellt sich dem Wettbewerb

April 2005 - Das Bundeskartellamt hat das alte Duale System zerschlagen. Die Wettbewerber beginnen dem Grünen Punkt Marktanteile abzunehmen. Aber die Duales System Deutschland AG will sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen: Mit neuen Geschäftsfeldern setzt sie die Wettbewerber unter Druck.
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Alkoholfreie Getränke: PET-Einweg wächst zweistellig

April 2005 - Rund 300 Liter alkoholfreie Getränke (AFG) trinkt jeder Deutsche im Jahr. Vor zehn Jahre waren es erst 210 Liter. Auch im ersten Halbjahr 2004 konnte der AFG-Markt trotz Pfand und unbeständigem Wetter 2,2 Prozent zulegen. Allerdings: der Wettbewerb wird härter – auch zwischen den Verpackungen. Der Trend setzt sich fort: Mehrweg verliert deutlich, der Karton verliert leicht und PET-Einweg wächst zweistellig.
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Dosenpfand: Gericht stoppt pfandfreien Verkauf

März 2005 - Per Gerichtsbeschluss wurde am 18. März der pfandfreie Verkauf von Import-Dosen in einem Weißenthurmer Getränke-Shop untersagt. Der Richter am Koblenzer Landgericht gab damit der einstweiligen Verfügung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) statt, die eine Verletzung des Wettbewerbsrechts moniert hatte.
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Ende der Pfanddiskussion?

November 2004 - Mit knapper Mehrheit hat sich der Bundesrat am 15. Oktober auf eine Ausweitung des Dosenpfands verständigt. Nachdem sich inzwischen eine deutliche Mehrheit für die Abschaffung der so genannten „Insellösungen“ abzeichnet, dürften auch die Bedenken der EU-Kommission weitgehend ausgeräumt sein. Ist damit wirklich das letzte Kapitel im langjährigen Dosenkrieg aufgeschlagen worden?
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Knappe Mehrheit für neue Pfandregeln

Oktober 2004 - Mit knapper Mehrheit hat sich der Bundesrat auf eine Ausweitung des Dosenpfands verständigt. Das Pfand gilt künftig auch für Alkopops, Eistee, Fruchtsaftgetränke und sonstige nicht kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke. Ausgenommen sind ökologisch vorteilhafte Verpackungen wie der Getränkekarton sowie Fruchtsäfte, Fruchtnektare, Gemüsesäfte, diätetische Getränke, Milch, Wein und Spirituosen. Kaum verabschiedet wird aber bereits wieder darüber diskutiert, die Verordnung nachzubessern.
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Bundesrat vertagt Dosenpfand-Entscheidung

September 2004 - Der Getränkekarton bleibt von der Pfandpflicht befreit, selbst wenn sich eine Entscheidung des Bundesrates über die Novelle der Verpackungsverordnung noch bis Ende des Jahres hinziehen sollte. Davon ist Dr. Wilhelm Wallmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel (FKN), überzeugt:
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Ökologische Vorzüge des Getränkekartons erneut bestätigt

März 2004 - Eine neue Ökobilanz zu Saftverpackungen mit und ohne Kunststoffverschlüssen hat die ökologischen Vorzüge des Getränkekartons erneut bestätigt. „Daran wird die Politik bei den anstehenden Beratungen zur Novelle der Verpackungsverordnung nicht vorbeikommen“, ist Dr. Wilhelm Wallmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel (FKN), überzeugt.
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Pfand auch auf Saftkartons und Weinflaschen?

Februar 2004 - Nach Cola, Wasser und Bier könnte das Dosenpfand bald auch für Saftkartons und Weinflaschen gelten. Die Pfandpflicht sei "über kurz oder lang" nicht auszuschließen, erklärte das Umweltministerium. Minister Jürgen Trittin gibt unionsregierten Ländern die Schuld daran und forderte den Bundesrat auf, seine Novelle der Verpackungsverordnung nicht länger zu blockieren.
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Trittin weist Brüsseler Bedenken gegen Dosenpfand zurück

Januar 2004 - Die Bundesregierung hält die Bedenken der Europäischen Kommission gegen das Dosenpfand für unbegründet. Es gebe keine Benachteiligung ausländischer Getränkeabfüller, schreibt Umweltminister Jürgen Trittin in einer 40 Seiten umfassenden Antwort auf das von der EU eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren.
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Bundestag stimmt vereinfachten Pfand-Regeln zu

Juli 2003 - Der Bundestag hat mit den Stimmen von SPD und Grünen eine neue Verpackungsverordnung verabschiedet, die die Dosenpfand-Regeln vereinfachen soll. Danach bleiben Getränkekartons pfandfrei. Die Neuregelung muss noch den Bundesrat passieren.
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Streit über Ausnahmen der Verpackungsnovelle

April 2003 - Bald Pfand auch auf Buttermilch-Becher? Das Bundesumweltministerium hat einen Entwurf zur Novelle der Verpackungsverordnung vorgelegt. Danach sollen fast alle Einweggetränkeverpackungen bepfandet werden. Ausnahmen: Getränkekartons, Schlauchbeutel und der Folien-Standbeutel. Die unionsregierten Länder machen ihre Zustimmung im Bundesrat von Nachbesserungen abhängig.
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Bund und Länder einigen sich: Kein Pfand auf Getränkekartons

Februar 2003 - Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Vertreter der Länder haben sich am 16. Februar auf eine vereinfachte Pfandregelung verständigt. Ab 1. Oktober 2003 sollen alle Einweggetränkeverpackungen - bis auf Getränkekartons und Milchschläuche, die als "ökologisch vorteilhaft" gelten - bepfandet werden. Verschont bleiben nur Verpackungen für Wein, Sekt, Spirituosen und bestimmte diätetische Lebensmittel.
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Kein Pfand auf Getränkekartons

Dezember 2002 - Bundesumweltminister Jürgen Trittin will die Verpackungsverordnung „kurzfristig“ ändern und den Getränkekarton vom Pfand freistellen. Bis zum Abschluss des Novellierungsverfahrens wird kein Pfand auf Getränkekartons erhoben.
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Klage gegen Pfand auf Mineralwasserkartons

Juli 2002 - Gemeinsam mit Abfüllern von stillen Mineralwässern wollen die Hersteller von Getränkekartons ein Pfand auf ihre Verpackungen verhindern: Die Chancen, dass für Getränkekartons am 1. Januar 2003 kein Pfand gezahlt werden muss, stehen nicht schlecht. Mit einer Entscheidung wird im November 2002 gerechnet.
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Mehrwegquote deutlich unter 72 Prozent

November 2001 - Bereits zum dritten Mal in Folge ist der Mehrweganteil bei Getränken unter die gesetzlich vorgeschriebene 72 Prozent-Marke gerutscht. Er lag 1999 nur noch bei 68,67 Prozent. Bundesumweltminister Jürgen Trittin will handeln. Er muss aber noch auf eine Gerichtsentscheidung warten.
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Das DSD ist kein klassisches Monopol

Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Duales System Deutschland AG, Wolfram Brück (aus FKN-Report 2/01)

Oktober 2001 - Die EU-Kommission wirft dem Dualen System (DSD) vor, seine marktbeherschende Stellung zu Lasten des Wettbewerbs auszunutzen. DSD-Vorstandsvorsitzender, Wolfram Brück, hält dagegen: Der Wettbewerb finde auf der Eben der Entsorgungswirtschaft statt.
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Amtliche Untersuchung beanstandet Milch in Flaschen

Mai 2001 - Die Erkenntnis ist keineswegs neu: Licht schadet der Milch. Deshalb sollte die Verpackung möglichst lichtundurchlässig sein. Eine aktuelle Untersuchung des Hygiene Instituts Hamburg belegt Qualitätsmängel bei klaren Milchflaschen. Wissenschaftler empfehlen, auf Getränkekartons umzustellen.
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Recycling ökologisch besser als Entsorgung

März 2001 - So alt wie das Duale System ist auch die Diskussion darüber, ob es ökologisch sinnvoll und ökonomisch vertretbar ist, alle Arten von Verpackungen zu erfassen und zu verwerten. Argumentationshilfe liefert jetzt eine Untersuchung des Umweltbundesamtes. Ein Ergebnis lautet: Die Verwertung von Getränkekartons hat „eindeutige ökologische Vorteile“.
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Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN)