Aufgekochter Unfug: Zur DUH-Presseinformation „Der große Recycling-Bluff bei Getränkekartons“

Der Geschäftsführer des FKN, Martin Schröder, stellt hierzu klar:

Poly-Al-Ballen in der Recyclinganlage Palurec
Poly-Al-Ballen in der Recyclinganlage Palurec

„Aus unerklärlichen Gründen zieht die Deutsche Umwelthilfe erneut die vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Zahlen zum Recycling des Getränkekartons in Zweifel. Dabei zeigen es alle in den letzten 25 Jahren veröffentlichten Ökobilanzen: Der Getränkekarton ist und bleibt eine ökologisch vorteilhafte Verpackung – auch ohne Pfand. In der neuesten Ökobilanz 2020 des ifeu-Instituts, die nach den Mindestanforderungen des UBA erstellt wurde, hat man alle nicht recycelten Bestandteile, Flüssigkeitsreste und Fremdstoffe abgezogen. Trotzdem zeigt sich: Der Getränkekarton schneidet bei Säften ökologisch gleich gut, bei Milch sogar besser ab als Mehrwegsysteme. Denn die Verpackung ist sehr leicht und besteht zu 3/4 aus nachwachsendem Rohstoff. Durch das seit den frühen 90er Jahren gut funktionierende Recycling wurden bereits heute über 1 Million Tonnen CO2 eingespart. Hinzu kommt, dass seit 2021 mit der Recyclinganlage Palurec nun auch Kunststoff- und Alu-Bestandteile von Getränkekartons in Deutschland stofflich verwertet werden, die Recyclingfähigkeit von Getränkekartons steigt so auf über 90 %.“